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Ästhetik der Natur in der Kunst
Drei Künstler stellen im Rahmen des Projektes´Kunst-Natur´in der Max-Reger-Halle aus
Die Bilder der Münchnerin Eva Kunze - mit futuristischen Namen wie "take shape", "glycogen", "evolution of forms" betitelt - locken auf die Spur sprach- und bildgebender Dominanz der Naturwissenschaften.
Als Inspirationsquelle benutzt sie Mikroskopaufnahmen. Und tatsächlich erinnern ihre Bilder an Projektionen eines Elektronenmikroskops.
Ganz nah geht sie an ihre Objekte heran, verfremdet, besetzt den Platz mit Einbildungskraft.
Der Betrachter, der doch so sehr in den Mikrokosmos der Molekularbiologie einzutauchen scheint, sieht doch freie Malerei vor sich.
Kunzes technisch brillante Bilder, so Jürgen Huber, der Kurator der Ausstellung, könnten exemplarisch für das Ganze der Ausstellung stehen.
MARION KONRAD
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